Schulprogramm

Die veränderten gesellschaftlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen und das Bewusstsein, dass Schule und Erziehung ein Prozess ist, der von allen Beteiligten gestaltet werden muss, erfordern eine permanente Überarbeitung eines Schulprogramms.

Nach einer intensiven gemeinschaftlichen Arbeit beider Kollegien und unter Beteiligung der Schulmitwirkungsgremien beschließt eine Gesamtkonferenz am 07. Juli 2011 das Schulprogramm als eine verbindliche Grundlage der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Gemeinschaftsgrundschule St. Markus der Gemeinde Bedburg-Hau.

Leitgedanke bei der Abfassung dieses Schulprogramms ist es, die Bildungs- und Erziehungsarbeit zu strukturieren und eine vergleichbare, verbindliche Arbeitsgrundlage zu schaffen.

Somit können sich alle am Schulleben Beteiligten orientieren und das gemeinsam Beschlossene verwirklichen.

Das Schulprogramm wird von der Steuergruppe koordiniert. Einzelne Beiträge sind durch Steuergruppen erneuert und aktualisiert worden.

Unser Schulprogramm

  • basiert auf der rechtlichen Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW,
  • dient der Schulgemeinde zur Orientierung über die pädagogischen Leitideen und gibt das Schulprofil wieder,
  • greift bisherige Schwerpunkte aus vorangegangener Arbeit und darin enthaltener Reflexionsprozesse auf (Kontinuität),
  • öffnet den Blick auf zukünftige Vorstellungen, ohne statisch zu sein,
  • berücksichtigt Kompetenzen und Visionen des Kollegiums und Bedürfnisse bzw. Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler,
  • baut auf die Mitarbeit der Eltern und deren Gremien,
  • ist nur für unsere Schule gültig,
  • liegt in Form einer umfangreichen, detaillierten Sammlung und einer Kurzfassung vor,
  • erfasst in der ausführlichen Fassung alle Teilbereiche von Schule,
  • wird fortgeschrieben,
  • zeigt Entwicklungsprozesse der Schule auf,
  • soll Eltern die pädagogische Arbeit der St. Markus Schule verständlich machen,
  • ist Leitfaden und Orientierungsrahmen des Kollegiums für die 1. – 4. Klasse
  • ist Grundlage für alle schulischen Entscheidungen.

 

Das Kind im Blick

Persönlichkeitsstärkung der Schülerinnen und Schüler

Unsere wichtigste Grundvorstellung ist die Persönlichkeitsstärkung aller SchülerInnen. Wir favorisieren eine Erziehung zur verantwortlichen Persönlichkeit innerhalb der sozialen Gemeinschaft.

Die Persönlichkeitsentwicklung steht an unserer Schule unter besonderer Berücksichtigung

– sozialen Miteinanders

– der Vermittlung ethischer und christlicher Normen und Werte.

Die uns anvertrauten Kinder sollen weiterhin im Mittelpunkt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit stehen. Jeder Schüler soll in seiner ihm eigenen Persönlichkeitsstruktur anerkannt, gefördert und gefordert werden, um seine Eigenverantwortlichkeit zu stärken und ihn dadurch zum sozialen Handeln zu befähigen. Seine Eigenverantwortlichkeit soll ihm zu einem selbstbewussten, selbstbestimmten Leben verhelfen.

 

Persönlichkeitsstärkung durch 11 Themenschwerpunkte – Werteerziehung

Folgende Themenschwerpunkte stellen wir als bedeutsam für die unterrichtliche Arbeit heraus:

– Muse – Fantasie

Bewusster Umgang mit Künsten – Entfaltung von Kreativität und Fantasie –Inneren Reichtum entdecken – Destruktive Energien in positive und kreative Bahnen lenken

– Gesundheit –

Bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Körper und Gesundheit

– Wahrnehmung –

Schärfung der Sinnesorgane als Grundlage jeglichen Lernens – ganzheitliche Erlebnisweise durch Nutzen

aller Sinne, Umgang mit Stille

– Gefühle –

Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen –Übernehmen von Verantwortung für sich und andere

– Selbstständigkeit –

Eigenverantwortlichkeit in der Lebensgestaltung durch Selbstständigkeit

– Kooperation –

Förderung der Kooperation als Voraussetzung für Gruppen-Integration und spätere Team- und Toleranzfähigkeit

– Bewegung –

Geistige und körperliche Beweglichkeit als kindgemäße Form von Flexibilität und Quelle für Erfahrungen

– Religiosität –

Bewusster Umgang mit Fragen nach Gott und gelebtem Christentum – Lebensbewältigung (hier vor allem Schwerpunkt im katholischen Teilstandort)

– Verantwortungsbewusstsein-

Verantwortung für sich selbst, die Mitschüler und die ganze Schule übernehmen.

Selbstgesteuertes Lernen unterstützt hierbei diesen Entwicklungsprozess

– Gesprächsfähigkeit –

Förderung der Kommunikation in einer Zeit, in der die Kinder immer mehr verstummen.